Formaufbau

Viereinhalb Wochen waren nach meiner Schlüsselbeinfraktur vergangen, als ich am 16.03 von meinem Orthopäden wieder grünes Licht für sämtliche sportliche Belastung bekam. Gerade noch rechtzeitig für das geplante Kurztrainingslager in Flensburg zum Formaufbau. Das Trainingsdefizit will aufgeholt werden, aber natürlich nicht mit der Brechstange, sondern in etwas abgespeckter Version im Vergleich zu meinen Trainingskollegen. Dennoch kann ich am Ende der Woche gute 450km auf dem Rad, 50 Laufkilometer und 3km im Schwimmbecken verzeichnen. Ein solider Start.

 

Vergangenen Sonntag starteten wir mit einer lockeren 30km Radrunde, gefolgt von 10km Laufen. Leider war das Wetter, wie auch am darauf folgenden Montag nicht so auf unserer Seite, aber wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Klamotten. Gemäß diesem Motto ging es dann für uns aufs Rad. Der Montag meinte es auch nicht gut mit uns. Diverse Platten begleiteten die ersten langen Ausfahrt (130km), natürlich fast vollständig im Regen. Erst ab Dienstag wurde es abgesehen von einem kurzen, aber heftigen Hagelschauer besser, sodass die erste harte Einheit (ein kleiner Teaminterner Duathlon – 8,5km-60km-8,5km) wie geplant durchgeführt werden konnte. Mittwoch stand dann wieder eine lockere lange Radeinheit auf dem Programm, diese Mal bei strahlendem Sonnenschein und am Donnerstag hatten wir die Möglichkeit einen Aerotest mit den Jungs von Aerotune in Kruså (DK) zu machen und dabei unser gesamtes Radmaterial zu testen. Das zusammengetragene Material von Helmen, Laufrädern über Flaschenhaltern vorne und hinten wurde munter durchgetestet und gab Aufschluss über das aerodynamischste Setup des Rades. Das war ein super spannender Tag mit wirklich interessanten Ergebnissen. An dieser Stelle vielen Dank an Aerotune!!!

 

Freitag ging es dann das erste Mal wieder in Wasser, ein tolles Gefühl, endlich wieder schwimmen. Die Brust-, Schulter- und Armmuskulatur ist definitiv gut verkürzt und das Gefühl im Wasser durchaus seltsam. In Anbetracht der Tatsache, dass mein Arm allerdings innerhalb der ersten 10 min des Trainings mehr Rotationsbewegungen als in den gesamten vergangenen fünf Wochen gemacht haben dürfte, ist das nicht weiter verwunderlich. Das wichtigste ist jedoch, dass die Schulter hält und ich die gesamte Woche ohne Probleme trainieren konnte. Es fühlt sich richtig gut an und ich bin extrem froh über den schnellen Heilungsprozess. Von nun an geht es also wieder bergauf.

 

Es hat richtig Spaß gemacht mit euch allen!!! #TeamLars